Deutsches Zusatzstoffmuseum
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Die Speicherstadt ist ein historisches Fleckchen in Hamburg, direkt am Hafen und deswegen wohl auch der beste Standort für das Deutsche Zollmuseum. Der Zoll führt eine so wichtige Aufgabe durch, dass er auf viele Menschen eine unglaubliche Faszination ausübt, der du im Zollmuseum freien Lauf lassen kannst. Was dich bei dem Gang durch 2.000 Jahre Zoll-Geschichte erwartet, erfährst du hier.
Hamburg war nicht immer der Standort des Zollmuseums: 1927 gründete es Dr. Johannes Popitz – allerdings in Berlin und es hieß noch Reichszollmuseum. Nachdem es im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde, erfolgte der Umzug 1992 nach Hamburg. Der Initiator hierfür war der Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel, der in der Hansestadt einen guten Platz dafür sah. Kaum ein anderer Ort als die historische Speicherstadt beziehungsweise das ehemalige Zollamt Kornhausbrücke hätte sich hierfür besser eignen können.
Bis 1659 befand sich an der Kornhausbrücke das Kornhaus, Hamburgs damaliges Vorratslager. Nach und nach verwandelten sich die Lagerräume zu Wohngebieten, wobei speziell dieses Gebäude zur Zollabfertigungsstelle und Lagerzollamt des Hauptzollamts St. Annen wurfe. Bis 1985 wurden dort Waren abgefertigt, zuletzt Teppiche. Der Hamburger Hafen als solches hatte ohnehin immer schon eine wichtige Rolle als Umschlagplatz.
Nach der Aufgabe als Abfertigungsstation sollte das Gebäude dennoch erhalten bleiben – man entschied sich, dem Deutschen Zollmuseum eine Heimat zu geben. Seitdem findest du 2.000 Jahre Zollgeschichte, die mit Film- und Hörstationen, legalen und illegalen Zollexemplaren, Schmuggelverstecken sowie wechselnden Sonderausstellungen gespickt ist. Im Laufe der Jahre übernahm das DZM Sammlungen anderer Museen:
Das Deutsche Zollmuseum öffnet seine Türen für einen Besuch auf zwei Etagen.
Im Obergeschoss des Zollmuseums dreht sich alles um die Geschichte des Zolls. Euer Rundgang beginnt in der Römerzeit und endet in der Wiedervereinigung Deutschlands.
Freue dich auf Exponate aus längst vergangenen Zeiten, aber auch auf die Frage, was unter Zoll steht und was das Bekämpfen von „feindlichen Handlungen“ bedeutet.
Welthandel, Verbrauchersteuern, Artenschutz, Produktpiraterie, Waffen und Rauschgift sowie soziale Gerechtigkeit und der grenzenlose Einsatz sind die Themen, die den heutigen Zoll umtreiben.
Sieh dir an, wie Schmuggelverstecke aussehen können, welche technische Hilfsmittel zum Einsatz kamen und kommen und wie die Zollbeamten damals gekleidet waren.
Vor dem Museum findest du den Zollkreuzer Oldenburg, auf dem dir die Arbeit eines Zollbeamten vermittelt wird. Seit 2005 gehört es zum Deutschen Zollmuseum, nachdem es von 1988 bis 1995 die Wassergrenzen auf der Nordsee überwachte, den Warenverkehr kontrollierte und Schiffbrüchige rettete sowie sich für den Umweltschutz einsetzte.
Hinweis: An montagen, 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar bleibt das Museum geschlossen. Ausnahmen bilden der 2. Weihnachtstag, wenn er auf einen Montag fällt und natürlich Oster- und Pfingstmontag
Das Deutsche Zollmuseum ist barrierefrei.
Tel.: +49 (0) 40 / 300 876 11
E-Mail: museum(a)zoll.de
Zur Webseite des Deutschen Zollmuseums
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