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Die Köhlbrandbrücke ist eine Brücke, die Wilhelmsburg mit der Bundesautobahn 7 verbindet. Sie existiert seit dem 23.09.1974 und ist eine der bekanntesten Brücken im Hamburger Raum.

Das Bauwerk wurde von dem Bauingenieur Paul Boue und dem Architekten Egon Jux entworfen.

Die Brücke steht auf der Liste der Hamburger Kulturdenkmäler und ist als Landmarke ein Hamburger Wahrzeichen.

Die Konstruktion der Brücke

Die Brücke ist 3,618 km lang und damit nach der Hochstraße Elbmarsch die zweitlängste Straßenbrücke in ganz Deutschland.

Im westlichen Bereich besteht das Bauwerk aus einer Rampenbrücke, einer Strombrücke und im östlichen Teil befindet sich wieder eine Rampenbrücke.

Das Konstrukt der brücke ist aus Stahlbeton und einer Spannbetonkonstruktion. 

Die östliche Rampenbrücke ist mit seinen 2050 Metern fast doppelt so lang wie der westliche Brückenteil.

Die Fahrbahnplatte ist ca. 17,2 Meter breit und hat genügend Platz für mehrere Autospuren.

Die Brücke hat eine höchste Stelle, die sich 135 Meter über dem mittleren Tidehochwasserstand befindet.

Für den Bau der Brücke wurden 81 000 Kubikmeter Beton und 12700 Tonnen Stahl verwendet und mit Hilfe von Autokränen verbaut.

Die Kosten für den Bau der Köhlbrandbrücke betrugen 160 Millionen Deutsche Mark.

Die erstmalige Begehung der Brücke wurde am 20.09.1974 von dem damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel vorgenommen. Nach diesem hatte die Bevölkerung 3 Tage lang Zeit über die Brücke zu gehen, bis sie dann für den Verkehr geöffnet wurde.

Gerade durch seine rausragende Höhe ist die Köhlbrandbrücke ein Wahrzeichen in Hamburg , welches bei fast allen Hamburgern bekannt ist.

Im Jahre2014 bis 2016 wurde die Brücke erstmalig grundsaniert, dies kostete insgesamt 61 Millionen Euro.

Verkehr und Fahrspuren

Die Köhlbrandbrücke hat insgesamt 4 Fahrspuren, davon sind 2 jeweils in die eine Richtung und die anderen in die entgegengesetzte.

Ca. 37000 Fahrzeuge fuhren im Jahre 2013 täglich über die Brücke , davon waren ca. 36 % Schnellverkehr.

Oftmals werden auch Güter transportiert, denn das Hafengebiet und die Containerterminals sind nur einen Katzensprung von der Brücke entfernt.

Die Köhlbrandbrücke ist für Fußgänger, Fahrradfahrer und Mofafahrer gesperrt. Die einzigen Möglichkeiten hier mal zu Fuß rüber zu kommen, ist wenn am 3.10 jedes Jahr der berühmte Köhlbrandbrückenlauf stattfindet. Hier kann man dann die Aussicht auf die Stadt und vor allem den tollen Hamburger Hafen genießen.

Der Lauf über die Köhlbrandbrücke am 3.10.

Jedes Jahr am 3.10 findet der berühmte und bekannte Lauf über die Köhlbrandbrücke statt. Hier wird diese für den Verkehr gesperrt. Die Teilnehmer laufen 12,3 km, angefangen an der östlichen Brückenauffahrt einmal über die Brücke rüber und dann wieder zurück. 

Die Anmeldung für den Lauf am 3.10.2023 könnt ihr auf dieser Internetseite vornehmen Anmeldung – Köhlbrandbrückenlauf (koehlbrandbrueckenlauf.de).

Die Startgebühren betragen:

Erwachsene ab 17 Jahren: 29- 37 Euro (je nach Zeitpunkt der Anmeldung)

Kinder /Jugendliche bis 16 Jahren: 17-23 Euro (je nach Zeitpunkt der Anmeldung)

Wenn man mal mit dem Fahrrad über die Köhlbrandbrücke fahren möchte, hat man nur die Möglichkeit sich bei den Hamburger Cyclassic Rennen anzumelden. Die Route geht entlang der Köhlbrandbrücke.

Geplanter Neubau der Köhlbrandbrücke

Schon 2012 hat sich der erste Bürgermeister Olaf Scholz dazu geäußert, dass die Köhlbrandbrücke abgerissen und ersetzt werden soll. Seit 2017 wurde vonder Hafenbehörde informiert, dass mit der Planung begonnen wurde. Diese sind aber nicht mal eben zu planen, denn man muss auf eine Durchfahrtshöhe von mindestens 73,5 Metern achten und sie sollte ab 2030 zur Verfügung stehen.

Im Gespräch steht auch die Alternative der Brücke, ein doppelstöckiger Tunnel der unten eine Fahrbahn für autonome Containertransporter hat.  Ein Pluspunkt hierfür wäre, dass alle Schiffe jeder Größe den Weg dann passieren könnten. Der Umbau / Neubau soll aus den Bundesmitteln gefördert werden.

Nach einem Bericht vom 17.02.2023 soll der Tunnel ab 2026 gebaut werden und die Brücke ab 2034 angefangen abgerissen zu werden. 

Herausgeber Andreas Kirchner

Andreas Kirchner ist Herausgeber des Online Magazins Hamburgausflug.de. Ich lebe seit über 40 Jahren im Speckgürtel von Hamburg. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Hamburg zur Verfügung.

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Andreas Kirchner ist Herausgeber des Online Magazins Hamburgausflug.de. Ich lebe seit über 40 Jahren im Speckgürtel von Hamburg. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Hamburg zur Verfügung.