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Der Elberadweg (D10) ist insgesamt 1.220 Kilometer lang. Er führt von Špindlerův Mlýn in Tschechien nach Cuxhaven. In Deutschland zieht sich der Radweg, der entlang der Elbe verläuft, durch die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Von den insgesamt 1.220 Kilometern verlaufen ca. 840 Kilometer durch Deutschland.

Die Schwierigkeit des Radweges wird auf „leicht“ eingestuft und das Verkehrsaufkommen ist gering.

Der Startpunkt in Tschechien befindet sich mitten im Riesengebirge und der Radweg führt direkt an die Nordsee.

Eine Besonderheit des Elberadwegs besteht darin, dass er nicht nur als Radweg, sondern teilweise auch als Wanderweg ausgezeichnet ist. Es besteht daher die Möglichkeit, dass Sie während Ihrer Radtour entlang der Elbe auch zahlreiche Fußgänger antreffen. Der Elberadweg gilt als einer der besten Radwege Deutschlands, weshalb er bereits mehrfach vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) ausgezeichnet wurde.

Elberadweg in Tschechien

Der Startpunkt des Radweges befindet sich im Riesengebirge, direkt an der Quelle der Elbe. Wenn Sie dort starten, achten Sie einfach auf die gelbe Beschilderung, die Sie bis zur deutsch-tschechischen Grenze führt.

Der Elberadweg kann in Tschechien erhebliche Höhenunterschiede aufweisen. In Deutschland ist die Strecke nahezu eben.

Elberadweg in Deutschland

Einer der ersten Orte auf der Strecke ist die Stadt Pirna. Außerdem kommen Sie von der Böhmischen Schweiz, über die Sächsische Schweiz bis zum Elbsandsteingebirge herum und lernen die Städte Dresden, Torgau, Dessau, Havelberg, Lauenburg, Cuxhaven, Meißen, Lutherstadt Wittenberg, Magdeburg, Tangermünde, Wittenberge und Hamburg kennen.

Um nicht die Orientierung zu verlieren, ist der Radweg auch in Deutschland mit einem einheitlichen Zeichen ausgestattet, dem Sie bedenkenlos folgen können.

Entlang der Strecke stehen verschiedene Unterkünfte für Radfahrer zur Verfügung. Und wenn Sie göttliche Unterstützung wünschen, haben Sie die Möglichkeit, die Radfahrerkirche in Torgau aufzusuchen. Zwei weitere Radfahrerkirchen befinden sich in Wehlen und Weßnig.

In Hamburg gelangen Sie über den Elberadweg bis in die historische Speicherstadt, müssen hierfür allerdings einige Kilometer am normalen Straßenverkehr teilnehmen. Für mehr Sicherheit soll in Zukunft ein separater Radweg entstehen, der unter anderem die Hafencity einbezieht.

Der Elberadweg gestern und heute

Damit Sie sich auf dem Elberadweg zurechtfinden, wurden seit den 1990er Jahren verschiedene Abschnitte einheitlich gekennzeichnet. Für den optimalen Fahrspaß ist der Radweg zudem größtenteils begradigt und teilweise asphaltiert.

Trotz der großen Beliebtheit und der zahlreichen Radwandertouren, die seit jeher auf dem Elberadweg stattfanden, gab es im Jahr 2002 einen herben Rückschlag. Damals waren große Teile des Radweges aufgrund des Elbehochwassers überflutet. Es waren zahlreiche Instandsetzungsarbeiten notwendig, um den Radweg wieder befahrbar zu machen.

Im Jahr 2013 gab es ein weiteres Hochwasser, welches jedoch bei Weitem nicht so viel Schaden anrichtete.

Quelle: Wikipedia

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