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Hast du schon immer davon geträumt mal wie Spider Man an der Wand eines Hochhauses entlang zu laufen? Dann ist House Running oder Sky Running genau das richtige für dich. 

House Running ist in Hamburg zu einer beliebten Aktivität geworden. Die Stadt beherbergt viele verschiedene Arten von Häusern, und Läufer können sie alle erkunden, während sie sich etwas bewegen. Die Aktivität ist so beliebt geworden, dass es inzwischen mehrere Unternehmen gibt, die House-Running-Touren anbieten.

Was ist House Running?

House Running ist ein Extremsport, der manchmal in Verbindung mit Parcours oder Klettern erwähnt wird. Die Teilnehmer laufen dabei gesichert durch ein Gurtsystem an senkrechten Hauswänden entlang nach unten. 

Dabei blicken die Sportler mit dem Gesicht nach vorn, dem Abgrund entgegen. Snowboardgurte werden in dieser Disziplin verwendet, damit die Athleten senkrechte Wände durchqueren können. Das verspricht natürlich einen gewissen Nervenkitzel. 

Wem das zu aufregend ist, kann diese Herausforderung auch rückwärts meistern oder – sofern es gar nicht anders geht – abgeseilt werden. 

House Running ist eine Form des Trail Runnings. Eine andere Form dieses Sports, das so genannte Sky Running wird auch in der Natur an steilen Felswänden als Rock Running praktiziert. In der Natur kommt diese Laufart an Steilwänden aus Stein und Schiefer vor.

Snowboardgurte werden in dieser Disziplin verwendet, damit die Athleten senkrechte Wände durchqueren können. Sky Running wird auch in unkontrollierten Höhlen oder Rissen im Boden etabliert.

Trotzdem kann man House Running nur betreiben, wenn man fit ist. Ausdrücklich vom Event ausgeschlossen sind Teilnehmer mit chronischen Gesundheitsproblemen wie 

  • Bluthochdruck,
  • Herzbeschwerden,
  • Epilepsie,
  • Augenoperationen,
  • Schädigungen des Bewegungsapparates,
  • neurologischen Beschwerden,
  • chronischen Ohrenerkrankungen mit Gleichgewichtsstörungen.

Weiterhin ist die Teilnahme untersagt, wenn du Alkohol oder Drogen konsumiert hast. Das alles dient deiner Sicherheit!

Was passiert beim House Running in Hamburg?

House Running ist ein neuer und aufregender Sport, der die Welt im Sturm erobert. Diese aufregende Aktivität beinhaltet das entlanglaufen an Hausfassaden von Hochhäusern während du an einer Sicherheitsleine angebunden bist. Obwohl es wie ein gefährlicher Sport erscheinen mag, ist House Running tatsächlich relativ sicher, solange die Teilnehmer die richtigen Sicherheitsprotokolle befolgen. Trotzdem kann man House Running nur betreiben, wenn man körperlich fit ist. 

Wenn du deinen Blick zum Beispiel vom Dach des MotelOne schweifen lässt, befindest du dich auf 60 Metern Höhe. Von hier oben beginnst du die Fassade entlang nach unten zu laufen – Schritt für Schritt vom höchsten Punkt der Fassade zum Erdboden. Das erfordert neben Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auch Mut. 

Auf das System von Sicherungen kannst du dich verlassen und so wird aus einem kleinen Spaziergang, der dich an Spider Man denken lässt vielleicht das größte Abenteuer deines Lebens, denn du spazierst nicht einfach auf der Straße, sondern den Abgrund oder besser gesagt die Fassade entlang.

Spürst du wie das Adrenalin durch deine Ader fließt? Gut so! Dann lass das Abenteuer beginnen. Buche dir einen Time Slot fürs House Running und teste deine Fähigkeiten. 

Die Gurte werden dir gestellt. Nach einer kurzen Einführung bist du startklar, gesichert durch ein erfahrenes Team kann dir gar nichts passiert. Nun braucht es nur noch ein paar Freunde, die dein Abenteuer in Bildern oder Videos festhalten, denn so wird dein Abenteuer unvergesslich. Dass House Running auch Risiken birgt, gerät aber ganz schnell in Vergessenheit.

Welche Risiken gibt es?

Wie bei jeder Sportart gibt es auch beim House Running inhärente Risiken, die damit verbunden sind. Die häufigsten Verletzungen beim House Running sind Brüche, Zerrungen und Verstauchungen. Jedoch wurden vereinzelt auch schwerwiegendere Verletzungen wie Kopfverletzungen und sogar Todesfälle gemeldet. 

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die zu den mit House Running verbundenen Risiken beitragen. Wer diese Risiken kennt, kann sie vermeiden. Die typischen Gefahren beim House Running sind: 

  1. Wenn die Wand nicht stabil ist, könnte sie einstürzen und schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. 
  2. Wenn die Wand nicht hoch genug ist, könnte der Läufer herunterfallen und schwere Verletzungen erleiden. 
  3. Wenn die Wand rutschig ist, könnte der Läufer ausrutschen und stürzen, was wiederum schwere Verletzungen verursachen würde. 
  4. Der Läufer könnte stolpern und stürzen. 

Die ersten drei Risken lassen sich durch einen zuverlässigen und erfahrenen Veranstalter weitestgehend ausschließen. Bleibt einzig das Risiko des Stolperns und Stürzens, das einem theoretisch auch beim Joggen, Wandern, Klettern oder Radfahren ereilen kann. Somit ist das Risiko als überschaubar, aber nicht zu vernachlässigen.

Solltest du House Running in Hamburg ausprobieren wollen, empfehlen wir dir einen etablierten Anbieter zu suchen. Bei dem Erlebnis selbst wünschen wir dir viel Vergnügen.

Herausgeber Andreas Kirchner

Andreas Kirchner ist Herausgeber des Online Magazins Hamburgausflug.de. Ich lebe seit über 40 Jahren im Speckgürtel von Hamburg. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Hamburg zur Verfügung.

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Andreas Kirchner ist Herausgeber des Online Magazins Hamburgausflug.de. Ich lebe seit über 40 Jahren im Speckgürtel von Hamburg. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Hamburg zur Verfügung.