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> Ausflugsziel für alle Kunstinteressierten <

Neben der Hamburger Kunsthalle bietet das Museum für Kunst und Gewerbe denjenigen einen Platz, die sich für Kunsthandwerk und Kunstgeschichte interessieren, aber auch mehr über Design und Fotografie erfahren möchten. Das MK&G, wie es abgekürzt wird, findest du direkt am Hamburger Hauptbahnhof, gegenüber der Wandelhalle. Was du noch über dieses beliebte Museum wissen solltest, erfährst du bei uns.

Kulturgeschichte, Kunsthandwerk, Design und Fotografie an einem Platz

Die Hamburger Innenstadt könnte nicht kontroverser sein: Restaurants aller Länder, Shopping von Stangen- bis Designerware, Erotikshops, Sehenswürdigkeiten und Kunst und Kultur. Das alles findest du direkt am Hamburger Hauptbahnhof. Interessierst du dich für Kunst, Design und Fotografie, solltest du dem Museum für Kunst und Gewerbe einen Besuch abstatten.

Seit 1877 lädt es ein, nicht nur Europa, sondern auch China und Japan, Griechenland und den Orient zu entdecken. Wie der Name bereits verrät, geht es um die Kunst, sowohl von der Antike bis zu Gegenwart. Es warten nicht ausschließlich Gemälde auf dich, sondern ebenso Bronzegeräte, Tee-Keramik, Mode und vieles mehr.

Das MK&G unterteilt sich in folgende Abteilungen:

  • Antike
  • Mittelalter bis Renaissance
  • Barock bis Klassizismus
  • Design
  • Fotografie und neue Medien
  • Moderne
  • Plakat
  • Grafik
  • Jugendstil
  • Keramik
  • Mode
  • Ostasien
  • Islamische Kunst
  • Musikinstrumente

Auf den vier Etagen kannst du beispielsweise die Funde aus ägyptischen Gräbern entdecken, authentische Mittelalterkleidung begutachten oder eine große Porzellan- und Fayence-Sammlung bestaunen. Letztere wurde aus der wundervollen ostasiatischer Tee-Keramik geschaffen.

Freue dich auf Werke von:

  • Erich Heckel
  • Erwin Heizmann
  • Karl Schmidt-Rotbluff
  • Ewald Matar
  • und viele mehr

Der Schümann-Flügel

Seit 2000 lädt der Schümann-Flügel zu einer Reise zu historischen Tasteninstrumenten sowie Kunsthandwerken und Design ein. Die ausgestellten Stücke entstanden alle ab 1950.

Die japanische Teezeremonie

Einmal im Monat kannst du dir ansehen, wie die japanische Teezeremonie zelebriert wird. Sie findet im Teehaus Shōseian statt, dauert eine halbe Stunde und lässt dich diese besondere Tradition, die es bereits seit dem Jahrhundert gibt, hautnah erleben. Möchtest du ihr beiwohnen, kostet sie nur 3 Euro extra zum Museumseintritt.

Interessante Fakten über das MK&G

  • Eröffnet am September 1874
  • Jährlich rund 241.000 Besucher
  • Der erste Direktor Justus Brinckmann und war von 1874 bis 1915 im Amt
  • rund 10.000 Quadratmeter groß
  • Schwerpunkt: Grafikdesign, Plakatkunst, Fotografie, Design, Mode, Musikinstrumente und Keramik
  • 500.000 Objekte aus 4.000 Jahren Menschheitsgeschichte
  • Sammlungen von der Antike bis zur Gegenwart aus dem europäischen, den islamischen und den fernöstlichen Kulturraum
  • Deutschlands umfangreichste Gruppe künstlerischer Fotografie und die Plakatsammlung
  • Sonderausstellungen
  • Japanische Teezeremonie
  • Restaurant „Destille“
  • Buchhandlung rund um Kunst, Kunsttheorie, Architektur, Fotografie und Design
  • Bibliothek mit rund 200 000 Bänden
  • öffentliche und individuelle Führungen
  • Freiraum, der Treff- und Projektraum für Gäste und Mitarbeitende mit kostenlosen Veranstaltungen
  • Miete des „Spiegelsaal“-Festsaals und „Vestibül“-Saal
  • (Behinderten)Parkplätze vorhanden

Nutze eine der Führungen und das Ferienprogramm

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg kannst du auf eigene Faust erkunden oder im Rahmen einer Führung. Es gibt sowohl öffentliche als auch buchbare Führungen – oder du organisierst deine eigene Gruppe.

  • Öffentliche Führungen: mehrfach die Woche, zu den Sammlungen und Sammlungsbereichen
  • Gruppen-Führungen angepasst auf Schüler, Studenten und Erwachsene
  • Fremdsprachige Führungen
  • Digitale Führungen via Zoom zu den Sammlungen und Sammlungsbereichen

Die öffentlichen Führungen sind im Eintritt enthalten. Alle anderen kosten extra:

  • 60-Minuten-Führung für Erwachsene: 75 Euro zzgl. Eintritt (Sonn- bzw. Feiertagszuschlag 10 Euro)
  • 60-Minuten-Führung für Schulklassen: 40 Euro zzgl. Eintritt für Schüler*innen ab 18 Jahren

Nach (oder auch vor) deinem Besuch kannst du dich vorbereiten beziehungsweise noch ein bisschen Wissen und ein paar Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Besuche dazu die Bucerius Bibliothek, die für jedermann geöffnet ist. Stöbere in der mit 200 000 Bänden ausgestattete Fachbibliothek für Kunstwissenschaft, die du auch ohne den Besuch im MK&G betreten kannst. Dafür ist leider kein Leihgabe der Bücher möglich.

Möchtest du ein Kunstbuch für zu Hause haben, empfehlen wir dir einen Besuch in der Buchhandlung Walther König. Die Fachliteratur lehnt an die Themenschwerpunkte des Museums an, sodass du dort Ausstellungskataloge, aber auch Literatur zu den wechselnden Sonderausstellungen bekommst. Ansonsten drehen sich die Bücher um Kunst, Kunsttheorie, Architektur, Fotografie und Design. Es gibt sogar Kinderbücher, aber auch Design- und Geschenkartikeln sowie Kunstpostkarten und Poster. Weiterhin kannst du dort auch Bücher bestellen, wenn du dich nicht mehr in Hamburg befindet.

Das Restaurant Destille eignet sich ebenfalls, um den Besuch im MK&G zu beginnen und / oder beenden. Bei einem Kaffee oder einem leckeren Imbiss von der Karte oder dem s Salatbuffet lässt es sich super starten oder über das Gesehene sprechen und nachdenken. Die Leckereien stellen die Angestellten in der eigenen Küche her.

Alles Wissenswerte zum Museum für Kunst und Gewerbe

Adresse

Museum für Kunst und Gewerbe (MK&G)
Steintorplatz
20099 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40-428131-200
Fax: +49(0)40-428 131 884
E-Mail: info[at]hamburger-kunsthalle.de
Webseite MKG

Anfahrt

  • Auto: Nutzt die A 1, A 7 und A 24 in Richtung Zentrum. Vor Ort gibt es eine kostenpflichtige Tiefgarage, welche – abhängig vom Tag – zwischen 18.30 und 22 Uhr zur Einfahrt schließt. Die Ausfahrt ist 24 Stunden möglich.
  • Öffis: Fahre mit einer S- oder U-Bahn deiner Wahl bis zur Haltestelle „Hauptbahnhof“ fahren. Weiterhin fahren die Buslinien 6, 17 und 3 bis „Hauptbahnhof/ZOB“, „Hauptbahnhof/Kirchenallee“ bzw. „Hauptbahnhof Mönckebergstraße“ nutzen. Von dort sind es jeweils nur wenige Gehminuten bis zum Museum. Hier zur HVV-Fahrplanauskunft.

Öffnungszeiten

Museum
Kassenschluss jeweils 30 Min. vor Schluss
Dienstag bis Sonntag10 bis 18 Uhr
Donnerstag10 bis 21 Uhr
Neujahr, 2. Weihnachtstag12 bis 18 Uhr
Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, Pfingstsonntag, Pfingstmontag, Tag der deutschen Einheit, Reformationstag10 bis 18 Uhr
Montags, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, SilvesterGeschlossen
Buchhandlung Walther KönigDienstag bis Sonntag12 bis 18 Uhr
Bucerius BibliothekDienstag und Donnerstag12 bis 16 Uhr
Restaurant DestilleDienstag bis Sonntag11 bis 17 Uhr
Donnerstag11 bis 20 Uhr
Hubertus Wald KinderreichWochenenden, Hamburger Schulferien & Feiertage 10 bis 18 Uhr
Hubertus Wald Kinderreich für GruppenDienstag bis Freitag (außer in den Schulferien)nach Anmeldung über den Museumsdienst Hamburg

Eintrittspreise

Die Eintrittspreise gelten jeweils pro Person.

Regulär14 €
Ermäßigt*8 € (donnerstags ab 17 Uhr
1. Donnerstag im Monat
ab 17 Uhr
frei
unter 18 Jahrenfrei
Freiraum, Shop, Bibliothek und Destillefrei
Jahresticket
für Studierende staatlich anerkannter Hoch- und Fachhochschulen, Auszubildende und Schüler*innen zw. 18–30 Jahren
20 €

*der Hamburg-Card, für alle Besucher*innen, Gruppen (ab 10 Personen), Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende (18-30 Jahre), Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger*innen nach SGB II (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld), SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung), Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Schwerbehinderte, Inhaber*innen der art-card, der NDR Kultur Karte und Abonnent*innen der TheaterGemeinde

Freier Eintritt für

  • Inhabende des Hamburg City Passes, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, Kita-, Vorschul- und Schüler*innengruppen allgemeinbildender Schulen im Klassenverbund (ohne Altersbeschränkung) mit zwei Begleitpersonen, angemeldete Studierende- und Auszubildende-Gruppen, Journalist*innen mit gültigem Presseausweis, Inhabende des Passes der Kunstmeile Hamburg, Inhabende des MK&G Performer-Passes (Life on Planet Orsimanirana), erforderliche Begleitperson schwerbehinderter Besuchende, Mitglieder folgender Berufsverbände: Deutscher Museumsbund, A.I.C.A., ICOM, BBK (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler), BK (Bundesverband Kunsthandwerk), GEDOK Hamburg (Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen/-freunde e.V. Gruppe Hamburg), Verband Deutscher Kunsthistoriker, IKT (International Association of Curators of Contemporary Art), Bundesverband Museumspädagogik e.V., Bundesverband freiberuflicher Ethnolog_innen e.V.; geprüfte Hamburger Stadtführende: Mitglieder des Hamburger Tourismusverbandes e.V., Mitglieder des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland e.V. (BVGD); Inhabende des Hamburger Ferienpasses, Mitglieder der Justus Brinckmann Gesellschaft (Freundeskreis des MKG), Mitglieder der Stiftung für Hamburger Kunstsammlungen und Mitglieder der Patriotischen Gesellschaft.

Ist das Museum für Kunst und Gewerbe barrierefrei?

Ja, das Museum ist barrierefrei und kann sowohl mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen entdeckt werden. Rechts neben der Eingangstreppe, findest du einen Aufzug, der dich in das Foyer bringt. Weiterhin gibt es auch innerhalb des Museums Fahrstühle, sowie ein Rollstuhlgerechte Toiletten und Sitzgelegenheiten in den Ausstellungsräumen.

Solltest du mit dem PKW anreisen, kannst du auf dem Parkplatz „Steintorplatz“ parken, der sich direkt vor dem Museum befindet. Dort findest du einen Behindertenparkplatz.

Bitte habe Verständnis, dass unsere Angaben aufgrund unvorhergesehener Änderungen ohne Gewähr sind.

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Echte Hamburger Deern, nicht nur hier aufgewachsen, sondern auch geboren. Als freie Content Writerin bin ich seit Anfang 2008 tätig und von Anfang an auf Hamburgausflug.de mit dabei. Ich liebe meine Hansestadt, den norddeutschen Charme und all die Möglichkeiten, die sich hier bieten. Die verklicker ich dir gern und hoff‘, ich kann dir n büschn Lust darauf machen, was du hier ankieken und erleben musst. In diesem Sinne: „Hummel, Hummel und Mors, Mors!“