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Sich in einer fremden Stadt zurechtzufinden, das ist doch heute leicht, oder nicht? Ein kurzer Blick aufs Smartphone und schon wissen Touristen wieder, wo sie sind.

Was tatsächlich einfach klingt, das ist für manche härter als gedacht. Nutzer, die nicht mit dem Smartphone aufgewachsen sind und generell über keinen guten Orientierungssinn verfügen, verlaufen sich trotz modernster Navigations-Apps und finden das nächste Theater oder das nahe Museum trotz App nicht.

Welche Apps helfen beim Navigieren?

Eine neue App kann eine Lösung sein, muss sie aber nicht. Bevor sich allerdings den besten Navigations-Apps gewidmet wird, gilt der Blick der Hardware. Das Smartphone spielt eine wesentliche Rolle, wie intuitiv sich Menschen in fremden Gegenden zurechtfinden. Hauptsächlich sind es die Betriebssysteme, die einen Unterschied ausmachen. Das technisch hervorragende Samsung Galaxy S24 mit Vertrag arbeitet mit seinem angepassten Android-Betriebssystem anders als die Smartphones der Hersteller, die bei der Software auf eigene Lösungen setzen. Wer sich nun die Frage stellt, was ist besser, dem darf gesagt werden, dass sämtliche modernen Betriebssysteme auf den aktuellen Smartphones praktisch keine Schwächen aufweisen. Es kommt tatsächlich darauf an, womit sich Nutzer schneller zurechtfinden. Die vermeintliche Treue zu einer Marke sollte niemals darüber entscheiden, welches Smartphone zu einem passt.

Bei der Auswahl der passenden Navigations-Apps entscheiden besonders die beabsichtigte Art der Nutzung und die Region darüber, welche am besten ist. Die beiden großen Klassiker sind Google Maps und Apple Maps. Diese beiden Apps decken beinahe jeden Winkel der Erde ab. Es handelt sich dabei um die Generalisten der Branche. Wenn es um spezielle Anwendungen geht, so scheitern diese globalen Apps allerdings oft.

Weitere Apps zur präzisen Navigation

Nur, weil es sich bei einer App um den Branchenprimus handelt, bedeutet das nicht unbedingt, dass diese auch die beste auf dem Markt ist. Im Schatten der großen Zwei gibt es etliche andere Kartenanbieter, die ähnliche, aber manchmal auch vollkommen andere Funktionen anbieten. Ein Beispiel für eine solche App ist Waze. Diese Navigationsapp ist Community-basiert. Informationen von Nutzern werden in Echtzeit genutzt. So stehen die Chancen gut, dass man nicht vor geschlossenen Geschäften oder Restaurants steht, nur weil einem eine App falsche Öffnungszeiten mitgeteilt hat.

Besonders hilfreich ist Waze im Straßenverkehr. In Echtzeit melden Nutzer, ob es Unfälle gab, die Polizei kontrolliert oder ob ein Stau wahrscheinlich ist. Ähnlich praktisch ist die App HERE WeGO. Nutzer schätzen diese App besonders wegen der Möglichkeit, offline zu navigieren. Beim Wandern oder in Gegenden, wo Nutzer eventuell wegen hoher Roaming-Gebühren nicht auf das mobile Internet zurückgreifen möchten, ist diese App wahrlich perfekt. Noch länger als die soeben genannte App gibt es Maps.me. Diese Apps bieten Zugriff auf besonders detaillierte Karten.

Lokale Anbieter stechen die internationalen Größen aus

Was viele Reisende in der Ferne oftmals nicht wissen, das ist der Umstand, dass beinahe jedes Land mittlerweile seine eigenen Apps für die Navigation anbietet. Diese Apps decken nicht die gesamte Welt ab, sondern meistens nur ein Land oder eine bestimmte Region. Genau darin liegt allerdings die Stärke in solchen Apps – sie gehen ins Detail und hinter Ihnen stecken Experten, die für die garantierte Richtigkeit der Informationen sorgen.

Im Zweifel ist es damit das Beste, nicht immer sofort dem Smartphone zu vertrauen, denn oft kommt der entscheidende Tipp von Einheimischen, selbst, wenn einem diese nur die beste Navigationsapp verraten. 

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Andreas Kirchner ist Herausgeber des Online Magazins Hamburgausflug.de. Ich lebe seit über 40 Jahren im Speckgürtel von Hamburg. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Hamburg zur Verfügung.