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Das größte Sprechtheater Deutschlands

In Hamburg St. Georg findet ihr nicht nur Shoppinggelegenheiten aller Art, sondern auch Kultur noch und nöcher. Das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg liegt direkt am Hauptbahnhof und zieht seit seiner Entstehung Theaterfreunde aus aller Welt an.

Hier findet ihr Informationen über das Deutsche SchauSpielHaus.

Über das Deutsche SchauSpielHaus

Neobarock, typisch rote Sitze und 1.200 Plätze im Herzen St. Georgs – das und noch viel mehr ist das Deutsche SchauSpielHaus, welches in der Zeit von 1899 bis 1900 gebaut wurde. Eine private Initiative mit dem Namen „Hamburger Bürger zu St. Georg“ setzte sich dafür ein, Hamburg eine neue Spielstätte zu gebären und ein ebenso schönes Theater zu bauen, wie es das Wiener Volkstheater ist.

Die wunderschöne Bauweise entsprang der Idee der beiden Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer. Zu Beginn zählte das Deutsche SchauSpielHaus noch 1.831 Sitzplätze und zeigte Klassiker von Shakespeare, Goethe und Schiller sowie Stücke von Theaterautoren aus der Gegenwart. Einen Namen machte es sich unter anderem wegen seiner bis zu sechs Stunden langen Stücke, was vor allem den extrem aufwendigen Bühnenbildern von Alfred von Berger zu danken war.

Das Deutsche SchauSpielHaus machte einiges mit: die Weimarer Republik, zwei Weltkriege, einen Theaterskandal, das Dritte Reich, einen großen Wiederaufbau und finanzielle Not. 1932 waren es die Nationalsozialisten, die es vor der Pleite retteten und damit verstaatlichten, es aber nicht schafften, es für ihre Zwecke umzukrempeln. Trotz der Entlassung der jüdischen Mitarbeiter, der Verschandelung von Prunk und Stuck hielt das Theater den Kopf über Wasser. Nicht einmal die Schließung 1944 zum Zwecke der Umfunktionierung zur Rüstungswerkstatt und fast vollständige Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg konnte die Kunst in die Knie zwingen.

Im Gegenteil: Die jeweiligen Intendanten taten ihr stets Bestes, um dem Theater zu neuem Glanz zu verhelfen – und die Mühe sollte sich lohnen. Vor allem ab 1971 gelang dies Rolf Liebermann, Frank Baumbauer und Nachfolger Tom Stromberg. Sie trugen dem Ruf viel bei, indem sie beispielsweise den MalerSaal und die Experimentalbühne eröffneten, Autoren aus aller Welt begrüßten und sich den neuen Medien und jungen Menschen öffneten.

Das Deutsche Schauspielhaus ehrt mit seinen mittlerweile 1.200 Sitzplätzen der Ruf, das größte Sprechtheater Deutschlands zu sein.

Eindrücke vom Deutschen SchauSpielHaus

 
 
 
 
 
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Übersicht: Das bietet das Deutsche SchauSpielHaus

  • stetig wechselndes Programm
  • zentrale Lage am Hauptbahnhof
  • Teilnahme an der langen Nacht der Theater
  • 1200 Plätze

Junges SchauSpielHaus

Das Junge SchauSpielHaus gehört als feste Sparte zum Deutschen SchauSpielHaus und fand 2005 seinen Anfang in der Hamburger Kulturszene.

Das Programm richtet sich an theaterinteressierte Kinder und Jugendliche und konnte bereits einige Preise einheimsen: Deutscher Theaterpreis „Der Faust“, Boy-Gobert-Preis und Stiftungspreis „Bibel und Kultur“.

Ist das Deutsche SchauSpielHaus barrierefrei?

Teilweise. Wer von euch nicht gänzlich mobil ist, sollte Karten für das Parkett kaufen, denn es gibt keinen Fahrstuhl. Möchtet ihr eine Vorstellung im MalerSaal oder der Großen ProbeBühne besuchen, steht ein Fahrstuhl zur Verfügung.

Mit der kostenlosen App »Sennheiser MobileConnect« könnt ihr die Audiodeskription nutzen oder eine Hörverstärkungsanlage ausleihen sowie Theatergläser gegen Pfand nutzen.

Weiterhin gibt es behindertengerechte Toiletten und ihr findet kostenpflichtige behindertengerechte Parkplätze in der Nähe des Haupteingangs (Ellmenreichstraße und Borgesch) sowie im Parkhaus hinter dem Theater.

Alle wichtigen Infos zum Deutschen SchauSpielHaus in Kürze

Adresse

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg
Kirchenallee 39
20099 Hamburg
Telefon: (040) 24 87 10 (Zentrale)
Telefax: (040) 24 87 14 11
E-Mail: kontakt@schauspielhaus.de
Webseite des Deutschen SchauSpielHauses

Kartenverkauf

  • Telefon: (040) 24 87 13
  • E-Mail: kartenservice@schauspielhaus.de

Wer mindestens 50 Grad Behinderung und ein „B“ im Schwerbehindertenausweis nachweisen kann, erhält 50 % Ermäßigung.

Öffnungszeiten der Theater-Tageskasse

Dienstag bis Freitag: 13 bis 18 Uhr

Anreise

  • Öffis: Nehmt die S- oder U-Bahnen bis „Hauptbahnhof“ oder einen der Busse wie den 5er, 6er, 19er und weitere bis „HBF/Kirchenallee“. Von den jeweiligen Haltestellen ist es nur ein Katzensprung bis zum Theater.
  • Auto: Gebt in euer Navi „Kirchenallee 39“ ein. Vor Ort gibt es ein Parkhaus (hinter dem Theatergebäude (Einfahrt über Lange Reihe / Baumeisterstraße / Borgesch). Zu Vorstellungen könnt ihr dort bis 19 Minuten vorher für 5 Euro parken. Zeigt dazu die Eintrittskarte vor.

Bitte beachtet

Bitte habt Verständnis, dass unsere Angaben ohne Gewähr sind. Aufgrund besonderer Umstände kann es zu Änderungen der Öffnungszeiten, Eintrittspreise oder anderen Umstrukturierungen kommen. Aus diesem Grund empfehlen wir euch, vor einem Besuch auf der Webseite vorbeizuschauen.

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