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Hamburger Strand inmitten des Hafens

Die Hansestadt Hamburg hat wirklich alles, was es zum Leben braucht: Kultur, Szene, Ruhe, Trubel, viele Parks – und einen Strand! Der Elbstrand Hamburg ist für viele Hamburger eine tolle und schnell erreichbare Alternative zu einem Ausflug an die Nord- oder Ostsee oder zum Strandurlaub. Wenn auch du Lust auf einen Tag am Strand hast, solltest du unbedingt einmal dort vorbeischauen. Hier erfährst du, was du dort alles erleben kannst.

13 Kilometer Strand mit Hafenblick

Palmen und Strandkörbe kann ja jeder – aber wer kann schon auf Containerschiffe und einen Hafen gucken, wenn er seine Füße in feinen Sandstrand vergräbt, während er ein Fischbrötchen isst?

Wenn du nicht auf das klassische Strandfeeling stehst, sondern es lieber urig-maritim und szenig magst, bist du am Elbstrand Hamburg genau richtig.

Eindrücke vom wunderschönen Elbstrand

New York Times liebt den Elbstrand

Wusstest du, dass unser Elbstrand weit über die Grenzen Hamburgs bekannt ist? 2017 fand er in der „New York Times“ Erwähnung und schaffte es der Elbstrand Övelgönne – gemeinsam mit dem Ahoi Strandkiosk und der Strandperle – unter die zehn Lieblingsorte in Europa am Wasser. Das ehrt uns immer noch!

Und es war auch nicht das erste Mal, dass die „New York Times“ ihre Liebe zu Hamburg öffentlich machte. 2016 war es die Elbphilharmonie, im Januar 2017 kam die Hansestadt unter die Top 10 Reiseorte.

Sehenswürdigkeit „Der Alte Schwede“

Direkt am Elbstrand – genauer am Hans-Leip-Ufer – findet ihr einen Findling, welcher den Namen „Der Alte Schwede“ trägt und mit seinem rund 20 Metern Umfang zu den größten in Deutschland zählt. Seine 1,8 Milliarden Jahre alten 217 Tonnen Gewicht wurden 1999 gefunden, als die Fahrrinne für die Pötte ausgehoben wurde.

In der Silvesternacht 2019 hatten Unbekannte den Stein übrigens mit goldener Farbe überzogen. – und das war nicht das erste (und wahrscheinlich nicht das letzte) Mal, dass man ihn umgestaltete.

Für jeden etwas dabei

Der Elbstrand verläuft von Övelgönne bis nach Rissen und unterteilt sich in mehrere Abschnitte wie beispielsweise dem Blankeneser Stadtstrand, Hans-Leip-Ufer oder dem Strandabschnitt in Teufelsbrück. 2008 wurde er zuletzt in neue Zonen aufgeteilt, die für jedes Bedürfnis das passende Plätzchen bieten.

Aufgrund der guten Erreichbarkeit, der Grillerlaubnis und den zahlreichen Lokalitäten gehört der Övelgönne-Elbstrand zu den beliebtesten Abschnitten. Dort trifft sich vom Spaziergänger über Familie bis hin zum Sportler und Künstler einfach jeder. Im Museumshafen Övelgönne findet ihr die Himmelsleiter, die euch auf die Elbchaussee führt und mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.

Am Hans-Leip-Ufer geht es etwas ruhiger zu und ihr findet den Elbwanderweg sowie Schröders Elbpark mit 200 Jahre alten Eichen. Am Fähranleger Teufelsbrück wartet ein steiniger Strandabschnitt auf euch, der deswegen nicht allzu hoch im Kurs steht, bietet dafür die Möglichkeit, einen Ausflug in den Nienstedten Hirschpark zu machen.

Beliebt ist auch der Blankenesener Strandabschnitt, über den ihr das Blankenesener Treppenviertel erreicht. Nach oben geht es auf den Süllberg mit Sterne-Restaurants, nach unten könnt ihr unter anderem den Leuchtturm Unterfeuer Blankenese besuchen.

Das Falkensteiner Ufer belohnt seine Besucher mit einem sieben Kilometer langen Wanderweg, dem Waldpark Falkenstein und dem Römischen Garten.

Der Wittenbergener Strand ist dabei ein kleiner Geheimtipp, denn er zählt nicht nur als letzter Naturstrand Hamburgs und bietet Blick auf die Binneninsel Neßsand, auch ein rot-weiß gestreifter Leuchtturm wartet auf euch. Neßsand entstand künstlich und dient heute als Naturschutzgebiet.

Hundezone

Hundeauslaufzone

  • unterhalb der Ringelnatztreppe in Othmarschen – 100 Meter breit
  • auf Höhe der Elbschlossstraße – 200 Meter breit
  • Freilaufzone für auf Gehorsam geprüfte Hunde: 600 Meter vor dem Mühlenberger Jollenhafen
  • 600 Meter östlich des Wittenbergener Anlegers – 300 Meter breit

Hundefreie Zone

  • vor dem Hindenburgpark – 200 Meter breit
  • zwischen Krumdal und Falkentaler Weg
  • ehemaliger Kinderstrand in Wittenbergen

Ob sich auch alle an die Hunderegeln halten, kontrolliert der zentrale Hundekontrolldienst. Bei Verstößen kann es laut Bußgeldkatalog bis 50.000 Euro teuer werden, in der Regel erwarten euch allerdings mehrere Hundert Euro.

Regeln am Elbstrand Hamburg

  • außerhalb der Hundezonen sind Hunde anzuleinen
  • offene Feuer sind verboten
  • Baden ist zwar nicht offiziell verboten, es wird aber unbedingt davon abgeraten
  • der Elbstrand gilt als Landschaftsschutzgebiet – für (lautere) Veranstaltungen aller Art braucht es eine Sondergenehmigung

Übersicht: Das bietet der Elbstrand Hamburg

  • an 365 Tagen im Jahr „geöffnet“
  • unglaubliche Sonnenauf- und Sonneuntergänge
  • viele Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in direkter Nähe
  • Fährefahren mit einem HVV-Ticket oder der Hamburg Card

Spannendes in der Nähe

  • Falkensteiner Ufer
  • Fähranleger Teufelsbrück
  • Jenischpark
  • Naturschutzgebiet
  • Wittenbergen
  • Museumshafen Övelgönne
  • Treppenviertel Blankenese
  • Speicherstadt und Speicherstadtmuseum
  •  Schröders Elbpark

Achtung, besser nicht schwimmen gehen!

Das Einzige, was der Elbstrand Hamburg nicht kann, ist, eine Runde im kühlen Nass zu genehmigen. Auch wenn es sehr verlockend aussieht, sich in die Schwimmsachen zu werfen, ist das Schwimmen in der Elbe keine gute Idee – es handelt sich um kein ausgewiesenes Badegewässer. Die Strömungen sind sehr stark und durch die herumfahrenden Schiffe werden diese noch um ein Vielfaches verstärkt – du läufst Gefahr, mitgerissen zu werden. Kinder, schwache und ungeübte Schwimmer sollten also auf keinen Fall in die Elbe.

Alle Infos zum Elbstrand Hamburg in Kürze

Anreise Elbstrand Hamburg

  • Öffis: U3 bis „Baumwall“, Bus 111, 112 und 113 bis Haltestelle „Liebermannstraße“ oder „Neumühlen/Övelgönne“
  • Öffi-Fähre: Nutzt von den Landungsbrücken die Linie 62 in Richtung Neumühlen bis Haltestelle „Neumühlen/Övelgönne (Fähre)“
  • Auto: Gebt ins Navi „Övelgönne 62-89“ ein. Parkplätze sind vorhanden, allerdings mehr als spärlich (und kostenpflichtig), weswegen ihr ausreichend weit weg parken solltet und den Rest des Wegs zu Fuß oder mit den Öffis zurücklegen solltet.