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Die Hamburger lieben ihren Jenischpark, denn dieser ist nicht nur besonders schön, sondern er gehört auch zu den wichtigsten Landschaftsgärten im Norden Deutschlands.

Der Jenischpark befindet sich im Stadtteil Othmarschen und hat eine Fläche von 42 Hektar. Ein kleiner Teil des Parks wurde in der Vergangenheit sogar zum Naturschutzgebiet ernannt.

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Der Jenischpark gestern und heute

Der heutige Jenischpark sowie ein weitläufiges Gelände um den Park herum, gehörte in den Jahren 1785 bis 1805 Caspar Voght. Zu diesem ehemaligen Kulturland gehörten der heutige Jenischpark, welcher damals unter „Süderpark“ bekannt war, der Norderpark, bei dem es sich um den heutigen Botanischen Garten handelt, der Westerpark und der Osterpark. Sie alle waren um das Landhaus des Käufers herum angelegt.

Bei der Gestaltung des Parks, welche durch den Landschaftsarchitekten James Booth geplant wurde, stand vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche im Fokus. So sollten Wälder, kleine Baumflächen, landwirtschaftliche Nutzflächen und Gebäude perfekt miteinander harmonieren.

Der Jenischpark wird zudem durch die Flottbek geprägt, die hier entlangfließt und den Park teilt. Außerdem gibt es im Park verschiedene Bauwerke, die zu Zeiten des Gründers errichtet wurden. Hierzu gehören beispielsweise die im Jahr 1790 erbaute Knüppelbrücke sowie die Mooshütte, die im selben Jahr errichtet wurde.

Im Jahr 1828 wurde ein großer Teil des Parks an Martin Johann Jenisch verkauft, nachdem ein kleinerer Teil des Parks bereits einige Jahre zuvor verkauft worden war. Jenisch überarbeitete das Konzept des Parks und veränderte diesen von einer weitläufigen landwirtschaftlichen Nutzfläche zu einem Kunstgarten. Dieser wurde von Johann Heinrich Ohlendorff geplant und umgesetzt. Die Wege, wie sie noch heute bestehen, wurden bereits zu dieser Zeit erbaut. Ein weiteres Highlight war die Errichtung der Gewächshäuser, in denen beispielsweise die Kakteen, Orchideen und Palmen des Besitzers untergebracht wurden.

Nach dem Besitzer Jenisch wurde auch das Jenisch-Haus, ein Herrenhaus, benannt, welches sich direkt im Park befindet. Weitere Gebäude, die hier im Laufe der Jahre errichtet wurden, sind das Eduard-Bergheer-Museum sowie das Ernst-Barlach-Haus.

Die Erben von Martin Johann Jenisch wollten den Park im Jahr 1927 teilen und verkaufen. Außerdem überlegten sie, einen Golfplatz darauf zu errichten. Der Stadt Altona war dies jedoch ein Dorn im Auge. Sie pachtete den Park kurzerhand und sorgte dafür, dass Besucher ihn von nun an nutzen durften. Nachdem Altona im Jahr 1937 nach Hamburg eingemeindet wurde, gelang es der Stadt Hamburg im Jahr 1939, die Familie Jenisch zum Verkauf des Parks zu zwingen. Dies brachte viele Veränderungen mit sich.

So wurden beispielsweise die ehemaligen Gewächshäuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt. Außerdem wurde ab dem Jahr 1962 das Barlach-Haus erbaut, welches sich im Norden des Parks befindet.

Um den Park zu schützen, wurden im Jahr 1982 einige Teile zum Naturschutzgebiet erklärt. Ein weiteres bauliches Eingreifen ist dort also nicht mehr möglich.

Das dritte große Gebäude, welches sich im Park befindet, ist noch recht neu. Es handelt sich dabei um das im Jahr 2017 eröffnete Eduard-Bergheer-Museum.

Ein weiteres Highlight im Park ist das sogenannte „Kaisertor“. Dieses wurde im Jahr 1906 erbaut, und zwar im neobarocken Stil. Martin Rücker von Jenisch ließ es zu Ehren Kaiser Wilhelms II. errichten. Im Jahr 2005 wurden erhebliche Restaurierungsarbeiten am Tor vorgenommen.

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