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> Ob und wo in Hamburg geknallt werden darf <

Neigt sich das Jahr zum Ende, steht bei uns Hamburgerinnen wieder eine Frage im Fokus: Darf ich ein Feuerwerk veranstalten und knallen, um das neue Jahr zu begrüßen? Seit einigen Jahren gilt das sogenannte Böllerverbot in Hamburg, welches allerdings jedes Jahr neu ausgelotet wird. Aktuelle Informationen bekommst du bei uns.

Hier gilt das Böllerverbot

Für den Jahreswechsel von 2023 auf 2024 gilt ein erneutes Böllerverbot in Hamburg. Dieses Mal erstreckt sich die Verbotszone rund um die Binnenalster und schließt den Rathausmarkt ein.

Im Detail sind diese Straßen Böllerfreie Zone:

  • Ballindamm
  • Reesendamm
  • Rathausmarkt

Das Verbot bezieht sich auf Feuerwerkskörper der Kategorien F2 bis F4. Auch, wenn Böller und andere „größere“ Feuerwerkskörper in diesen Straßen untersagt sind, darfst du gerne Kleinstfeuerwerk mitbringen. Hierzu zählen unter anderem Wunderkerzen und Knallerbsen.

Bitte halte dich zur Sicherheit aller Beteiligten an das Verbot – auch deinem Geldbeutel zu Liebe. Solltest du dich nicht daran halten, kann der Verstoß mit einem Bußgeld geahndet werden – und das ist es schließlich nicht wert.

Vor allem, weil Menschen vorbei kommen werden, die genau darauf setzen, dass sie in diesen Straßen keinen größeren Feuerwerkskörpern ausgesetzt sind. Geh Rücksichtsvoll mit deinen Mitmenschen um – du hast den Rest der Stadt zum Knallen 😉

Warum gibt es ein Böllerverbot?

Es gibt unterschiedliche Gründe für diese Entscheidung, die 2019 eingeführt wurde.

Zum Einen kommt es an den zentralen Treffpunkten immer wieder zu zahlreichen Verletzungen, entweder weil Menschen ungeschickt sind oder mit Absicht mit Böllern um sich werfen, um andere zu schickanieren. Dazu kam es in den vergangenen Jahren immer wieder (und nicht nur in Hamburg) zu Randilerungen, die mit Feuerwerkskörpern in den Händen unberechenbar werden – vor allem auch Angriffe auf Rettungskräfte und die Polizei sind nicht tolerierbar.

Weiterhin lehnen sich immer mehr Menschen vor allem gegen private Feuerwerke auf, weil sie die große Belastung für die Tier- und Umwelt sehen. Viele Tiere sterben in dieser Nacht, weil sie sich erschrecken und orientierungslos flüchten, doch auch entsteht ein riesiger (und ziemlich vermeidbarer) Müllberg. Weiterhin kommt die enorme Feinstaubbelastung in dieser Nacht hinzu.

Laut einer Umfrage des NDR finden 71 Prozent der Befragten ein Böllerverbot „sehr sinnvoll“. 67 Prozent von ihnen zünden kein eigenes Feuerwerk.

Gibt es ein öffentliches Feuerwerk in Hamburg?

In Hamburg gibt es zwei große Feuerwerk-Shows, an denen du kostenlos teilnehmen kannst. Es sind allerdings nicht die einzigen Feuerwerke in Hamburg, die über das Jahr stattfinden.

Das eine findet am Hafen, auf Höhe der Landungsbrücken, statt. Entlang der Meile gibt es auch ein paar Buden, die dich mit Drinks und Snacks versorgen.

Das andere kannst du an der Außenalster verfolgen. Begib dich dazu am besten auf die Höhe des Schwanenwik oder auf die Kennedy- und Lombardsbrücke.

Bei beiden Feuerwerken gilt: Sei rechtzeitig dort, um einen guten Aussichtsplatz zu ergattern.

Andere Groß-Feuerwerke sind nicht geplant. Wie du selbst eins veranstalten kannst, erfährst du hier.

Bitte habe Verständnis, dass unsere Angaben aufgrund unvorhergesehener Änderungen ohne Gewähr sind.

Babette Burgdorf

Echte Hamburger Deern, nicht nur hier aufgewachsen, sondern auch geboren. Als freie Content Writerin bin ich seit Anfang 2008 tätig und von Anfang an auf Hamburgausflug.de mit dabei. Ich liebe meine Hansestadt, den norddeutschen Charme und all die Möglichkeiten, die sich hier bieten. Die verklicker ich dir gern und hoff‘, ich kann dir n büschn Lust darauf machen, was du hier ankieken und erleben musst. In diesem Sinne: „Hummel, Hummel und Mors, Mors!“

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Echte Hamburger Deern, nicht nur hier aufgewachsen, sondern auch geboren. Als freie Content Writerin bin ich seit Anfang 2008 tätig und von Anfang an auf Hamburgausflug.de mit dabei. Ich liebe meine Hansestadt, den norddeutschen Charme und all die Möglichkeiten, die sich hier bieten. Die verklicker ich dir gern und hoff‘, ich kann dir n büschn Lust darauf machen, was du hier ankieken und erleben musst. In diesem Sinne: „Hummel, Hummel und Mors, Mors!“